Privilegierte Apotheke Barmstedt
Privilegierte Apotheke Barmstedt

Tradition seit 1758

Wir sind eine sympatische Landapotheke mit Tradition. Kompetente und faire Beratung wird bei uns großgeschrieben. Wir sind für Ihre Gesundheit da!

 

Dabei bieten wir selbstverständlich nicht nur das klassische Apothekensortiment, sondern auch ein großes Sortiment an pflanzlichen und homöopathischen Arzneimitteln, kosmetische Produkte und Gesundheitsservices, mit denen Sie sich wohlfühlen und gesund bleiben.

Die Geschichte der Privilegierte Apotheke im Überblick

Unsere Apotheke entstand vor über 250 Jahren. Im Jahre 1758 erhielt der Apotheker und Arzt Johann Gerhard Rode vom dänischen König das Privileg, eine Apotheke in Barmstedt zu gründen. Barmstedt gehörte zu der Zeit in de Einflussbereich des dänischen Königs Friedrich des V.
Ursprünglich lag die Apotheke südlich der Kirche, etwa da, wo heute das Haus Chemnitzstraße 17 steht. 1907 zog die Apotheke in ein neues Gebäude am jetzigen Standort, in der Reichenstraße 2.



Wortlaut des Privilegs

Wortlaut des Privilegs

 

Wir Friedrich der Fünfte von Gottes Gnaden König zu Dänemark, Norwegen pp. Thun kund hiemit: Daß, nachdem Uns Unser Unterthan, der Medicinae Practicus, Johann Gerhard Rode zu Barmstedt allerunterthänigst vorgetragen, wie er wohl gesonnen, eine Apotheke daselbst anzulegen unf einzurichten mit allergehorsamster Bitte, Wir sonathem Petiti in Gnaden Statt gegeben haben. Privilegiren und berechtigen demnach Kraft dieses bemeldeten Unterthan dergestalt und also, daß er in dem Flecken Barmstedt sich häuslich niederlassen, die erlernte Apothekerkunst daselbst treiben und zu solchem Ende in einer neuen, von ihm einzurichtenden Officin alle zu einer Apotheke gehörigen Medicinalien und Waren feilhaben und verkaufen, und zustehende Freyheiten und Beneficia genießen möge.

 

Dahingegen soll er seiner Officin mit allem Fleiß und Sorgfalt vorzustehen, selbige zu allen Zeiten mit guten frischen Waren, tam simplicibus, quam compositis, auch mit anderen Specereyen und Medicinalien, so zu einer wohlbestellten Apotheke erforderlich, zu versehen, und allemal in completen und bey untadelhaften Stande zu unterhalten, sich auch darunter und sonsten nach der in anno 1705 emanirten revidirten Apotheker-Verordnung, oder künftig noch zu emanirenden Verordnungen zu richten und übrigens denen Armen sowohl, als auch den Reichen bey Tage und Nacht die Medicamenten abfolgen zu lassen schuldig und gehalten seyn.

 

Diesem nechst soll zwar außer dem Impetranten in dem Flecken Barmstedt niemanden erlaubt seyn, die zur Apotheke privative gehörigen Waren in loco feil zu haben; es bleibt aber einem jeden nach wie vor unbenommen, die für sich und die Seinigen benötigte Medicamenta und Apotheker-Waren von andern selbst gefälligen Orten zu verschreiben und bringen zu lassen.

 

Auch soll der Impetrant nicht befugt seyn, dieses Privilegium auf den privaten Verkauf der aquaviten und destillirten Wasser zu extendiren, sondern sich hierunter und ratione der zwischen den Apothekern und Materialisten obwaltenden Streitigkeiten, wegen der von ersten privative zu verkaufenden Waren, in allen nach der emanirten Medicinal-Ordnung richten, überhaupt aber sich solchergestalt comportiren, wie es einem redlichen und gewissenhaften Apotheker beykömmt und seine vor dem p.t. Administratore Unsere Grafschaft Rantzau hierauf besonders abzulegenden Eydes-Pflichten es erfordern.

 

Gestalt wir nun übrigens dem Impetranti, damit er bey dieser Apotheke seine Subsistenz desto besser finden möge, Allergnädigst erlauben, daß er zugleich mit Wein und allerhand Gewürtz, so wie an andern Orten von privilegirten Apothekern geschiehet, handeln und auch dadurch einen erlaubten Vortheil sich zu erwerben suchen möge; als wird demselben überhaupt ernstlich anbefohlen, da er zugleich Medicinae Practicus ist, alles überflüssigen Gebrauchs der Artzeneyen bey seinen Patienten gäntzlich zu enthalten, indem widrigenfalls, wenn er durch eine schnöde Gewinnsucht sich hiezu verleiten lassen sollte, er unausbleiblich gewärtigen kann, daß ihm entweder dieses Unser Privilegium genommen, oder ihm die erlaubte Praxis midica geleget werden solle. Dahingegen und bei einem pflichtmäßigen Betragen wird er von Uns bey  diesem Privilegio Königlich geschützet und gehandhabet werden. Wornach sich männiglich allerunterthänigst zu achten.

 

Urkundlich unter Unserm Königl. Handzeichen und aufgedruckten Insiegel. Gegeben auf Unserm Schlosse Friedensburg, d. 8. September 1758.

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Privilegierte Apotheke 

Katja Krane e.K.

Reichenstr. 2

25355 Barmstedt

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